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18. Seminar der Propstei FernOst 7.-14. August 2011

Dies war ein ganz besonderes Seminar. Schon das Thema zeigte das an: “Christliche Kirchen im Russichen Fernen Osten” . Und dem entsprachen auch unsere Dozenten: -Propst Brockmann, Wladiwostok und Pastor Lapotschenko, Arsenjeff von der Evangelisch-Lutherischen Kirche, -Dean Miron, Wladiwostok, von der Roemisch-Katholischen Kirche, -Priester Aschot, Wladiwostok, von der Armenisch-Apostolischen Kirche, -Pastor Banduroff, Arsenjeff, von der Protestantischen Kirche der Evangeliumschisten, -ueber die Russisch-Orthodoxe Kirche erzaehlte sehr interessant Dozentin Nelly Mis, -das deutsche Pastorenehepaar Schirrmeister, das jetzt in Chabaroffsk arbeitet,- und eine besondere Freude war es uns, dass unser neuer Bischof der ELKUSFO Otto Schaude, Omsk, teilnehmen konnte.

Aus allen Gemeinden unserer riesigen Propstei waren sie wieder gekommen, insgesamt waren wir 35 Teilnehmer.

Hauptthemen waren Geschichte ,Wesen und Lehre der verschiedenen christlichen Kirchen im Russischen Fernen Osten. Dabei wurde zweierlei deutlich: Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Wir hatten im besten Sinne des Wortes eine oekumische Konferenz und hatten deshalb auch schoene gemeinsame Andachten und einen feierlichen gemeinsamen Abschlussgottesdienst. Ein Ergebnis war natuerlich auch dies :”Jetzt weiss ich besser, warum ich Lutheraner bin”.

Pastor Lapotschenko gab eine Darstellung des Konkordienbuches. Pastor Banduroff sprach ueber “Der verlorene Schluessel zum Wachstum der Gemeinde”. Im Nachgespraech wurde auch sehr schoen klar, wie man “russische Emotionalitaet und lutherische Vernunft” zu verbinden hat. Gefuehl und “gesunde Lehre”( 1.Tim 6,3 und 2.Tim 1,13) sollten im Einklang stehen.

Wir sprachen auch ueber die Probleme in unseren Gemeinden. Besonders anregend war das von Pastor Banduroff geleitete Gespraech ueber “Was ist Opfer in unseren Gemeinden?” Wir hoerten ueber “Musik und Gesang in der lutherischen Kirche” (P.Brockmann). Wir sangen auch viel. Eindrucksvoll war der Vortrag von Pastorenehepaar Schirrmeister “Was unser Leben bestimmt hat”. Und besonders informativ und auch ermutigend war der Vortrag von Bischof Schaude “Wie ich mein Amt als Bischof verstehe…”. Da erfuhren wir zB , dass unsere ELKUSFO mit ihren 4 Regionen in ihren etwa 150 Gemeinden nur 17 Pastoren hat, 5 russische, 11 deutsche und 1 amerikanischen, aber viele Prediger und freiwillige Helfer und Freunde u Partner im Ausland, in Deutschland und Amerika. Die Seminare in unserem Kirchenzentrum Omsk wurden vorgestellt. Bischof Schaudes Andacht ueber die Verklaerung Jesu ( Mt 17,1-8) mit ihrem Spitzensatz “… sahen sie niemanden als Jesus allein” fuehrte uns wieder auf den reformatorischen Grund: “Allein Christus…”

Ein tragisches Ereignis ueberschattete unser Seminar: unsere Maria Bogdanowa musste am Freitag, 12.8. nachts 4Uhr ins Krankenhaus gebracht werden, und am 13.8 ist sie dann in einem Autobus gestorben. (Das Photo zeigt sie noch in lebendiger Teilnahme an unseren Gespraechen). In seiner Trauerandacht, die wir noch auf dem Seminar hielten, sagte Propst Brockmann dreierlei: 1. Maria – ein Mensch, der “ihre” Pauluskirche sehr liebte, 2. Die Pauluskirche - erst richtige Gemeinde, wenn sie ihre eigenenToten hat, 3. Die Kirche – eine Bruecke in die Ewigkeit.

Ein freudiges Ereignis war dann aber die Konfirmation unserer Jekaterina Stezenko aus der Mariengemeine, Ussurijsk, im Abschlussgottesdienst. Eben sie sagte:”Ich bin so gern in der lutherischen Kirche, weil man dort selbststaendige Person bleiben kann”.

Viele meinten hinterher : Dies Seminar war besonders schoen, weil wir uns alle so gut kennen- und schaetzen gelernt haben. Bei den grossen Entfernungen, in denen wir voneinander leben, ist dies besonders wichtig. Aber auch der Ort war wunderschoen: am Meer weit suedlich, nahe der koreanischen Grenze.

Allen Partnern und Freunden, die uns bei der Finanzierung dieses Seminars geholfen haben, deshalb einen ganz herzlichen Dank!

Manfred Brockmann, Propst des Russischen Fernen Ostens